• +++ 31.10.2020: Trainings- und Spielbetrieb erneut komplett eingestellt +++
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Chronik: 1980 - 1989

Höhen und Tiefen - 1980 - 1989

Auch die 80er-Jahre standen unter dem Stern der guten Jugendarbeit beim Ludwigshafener SC. In der Saison 1980/81 holte die B1-Jugend des LSC souverän die Meisterschaft mit 45:7 Punkten und 102:23 Toren in der höchsten Spielklasse und wurde Bezirksmeister.

1981: B1-Jugend - Bezirksmeister Saison 1980/81
stehend v.l.: Betreuer v.Loosen, F.Mehlmer, W.Förster, H.Schleicher, D.Förster, J.Grillenberger, M.Grabler, S.Thullen, Trainer W.Keller
vorne v.l.: U.Thomen, D.Wenzel, T.Münzenberger, K.Glück, M.Drese

Ebenfalls Bezirksmeister und damit Teilnehmer um die südwestdeutsche Meisterschaft wurde die C1-Jugend mit dem sagenhaften Ergebnis von 41:3 Punkten und 102:6 Toren.

1981: C1-Jugend - Bezirksmeister Saison 1980/81
stehend v.l.: Betreuer E.Nicklis, R.Nicklis, U.Pohl, J.Walker, T.Haun, R.Folz, G.Kindler, Trainer H.Laudenbach
vorne v.l.: T.Korin, A.Lang, W.Tag, M.Stephan, J.Klein, U.Gregori, N.Uglorz

Bei all den vielen hervorragenden Ergebnissen in der Jugendabteilung des LSC musste der Verein aber auch gewaltige Nackenschläge verkraften. In einem Artikel im Mannheimer Morgen, Ende September 1984 lautete die Schlagzeile: „Rücktritte im LSC-Vorstand – fünfstelliger Betrag angeblich unauffindbar“. Weiter heißt es: In die tiefste Krise seiner 59-jährigen Vereinsgeschichte ist der Ludwigshafener SC geraten. Der zweithöchste Ludwigshafener Fußballverein, der in der Verbandsliga Südwest trotz zahlreicher Spielerabgänge eine gute Rolle spielt, steht sieben Wochen nach Saisonbeginn ohne ersten Vorsitzenden da, musste seinen Ehrenvorsitzenden Hermann Schäfer als kommissarischen Vereinschef „reaktivieren“ und ist in seinen Büchern auf der Suche nach einem fünfstelligen Betrag – so ein Insider -, der angeblich „spurlos verschwunden“ ist. Schäfer hat sich mittlerweile daran gemacht, die Bücher und Belege zu prüfen und Licht in den „Nebel von Verdächtigungen, Mutmaßungen und Vorwürfen“ zu bringen, die mittlerweile im LSC-Vorstand zwei weitere Mitglieder zum vorzeitigen Ausscheiden veranlassten.....

Hermann Schäfer hat es der LSC zu verdanken, dass der Verein diese schlimme Krise überstanden hat. Spontan erklärte er sich bereit, das bereits vor zwölf Jahren abgelegte Amt des ersten Vorsitzenden und die Verantwortung in dieser schwierigen Situation zu übernehmen. In kurzer Zeit gelang es dem LSC, unter seiner Führung und mit seiner Energie, seiner Tatkraft und seiner Güte, den wankenden Verein wieder auf die Füße zu stellen.

Die Finanzen wurden konsolidiert, der „Club der Alten im LSC“ wurde März 1985 geboren, die Damen-Gymnastikgruppe wurde im September 1985 gegründet und der „LSC-Kurier“ wurde wieder herausgebracht. Im Heft 1 vom August 1985 schrieb Hermann Schäfer:

Leider konnte Hermann Schäfer die Feier zum 60-jährigen Jubiläum des LSC am Samstag, 19. Oktober 1985 nicht mehr miterleben – Ein großes LSC-Herz schlug nicht mehr....

Hans Hager, der stellvertretende Vorsitzende übernahm nun die Führung des Vereins und wurde in der Mitgliederversammlung am 21. März 1986 als 1. Vorsitzender bestätigt.

Ein Verein kann ohne die im Hintergrund arbeitenden Leute nicht bestehen. Viele sind es, die viel Freizeit für den LSC opferten und sich großartig für den Verein engagierten. Das sind eben die echten LSC’ler! Ohne die Leistung anderer zu schmälern, hier einige Beispiele:

Leo Trautsch

Leo Trautsch, der auch auf den Namen Hans Albers oder Stuntman hört, bekannt durch sein Lied „Braun gebrannt wie’n Hottentotte“ begeisterte in den 80er-Jahren nicht nur als Büttenredner, er übernahm auch spontan das Amt des Betreuers der 1. Mannschaft, als der unvergessene Erich Kühn nicht mehr da war. Viele meinen, sie müssten, wenn sie Verantwortung übernehmen, verzichten. Leo beweißt das Gegenteil, er engagiert sich, macht Spaß, diskutiert, ist tolerant, hält den Laden zusammen und lebt dadurch, indem er auf andere Menschen wirkt.

Ruth und Hans Laudenbach

Wer kennt sie nicht? Die Schaffer vom LSC. Egal, ob am wohl bekanntesten Würstchenstand der Verbandsliga oder auf dem heiligen Rasen des Hochfelds, Ruth und Hans Laudenbach sind immer im Einsatz. Dank seiner unermüdlichen Arbeit ist die Rasenqualität in der Nähe vom berühmten Wembley und weit entfernt vom Hoppelfeld des Berliner Olympiastadions anzusiedeln. Ruth Laudenbach sorgt für die Gaumenfreuden der LSC-Zuschauer. Es liegt bestimmt nicht an "Weck, Worscht und Woi", dass so wenig Zuschauer in den 80er-Jahren den Weg zum LSC finden.

Franz Seitz

Wer kennt ihn nicht, „de Seitze Franz“? Was dieser Mann für den LSC geleistet hat, kann man weder aufzählen noch beschreiben. Trotzdem wird der Versuch unternommen, ihm wenigstens ein paar Zeilen zu widmen. Viele Jahre war er in der Jugendabteilung als Trainer und Betreuer tätig und wenn ein Schiedsrichter bei den Schülermannschaften ausfiel, sprang Franz natürlich in die Bresche und griff zur Trillerpfeife (meistens gingen die LSC-Buben dann als Sieger vom Platz, er versuchte ja immer „neutral“ zu sein). Mit der Platzkassierung befasste er sich seit 1950. Unzählige Reparaturen hat Franz Seitz auf dem LSC-Gelände ausgeführt und fast 10 Jahre lang oblag ihm die Nachtwache während der Sportwerbewochen.

Auch wenn die 1. Mannschaft nicht mehr die Erfolge der 60er-Jahre hatte, die Zuschauer schon fast einzeln mit Handschlag begrüßte werden konnten – der Verein „lebte“. Die Spieler trafen sich nicht nur zu Training und Spiel sondern unternahmen gemeinsame Fahrten. Die 1. Mannschaft und die 1b schloss mit Fahrten nach Mallorca oder Ibiza die Saison ab, die B-Jugend knüpfte Kontakte zu Ungarn und nimmt seit 1983 an Turnieren in Budapest teil, der Gegenbesuch der Auswahl Budapest erfolgt zu unseren Sportwerbewochen, die A1 fährt nach Lloret de Mar, die AH macht Ausflüge ebenso wie die Gymnastikgruppe und die neu gegründete Wandergruppe findet guten Zuspruch. Auch der „Club der Alten“ ist unterwegs, sei es zum Besuch im Bundestag, einem Treff im Wochenendhaus von Gerhard Sandreuther oder zu einem Urlaub im Bayrischen Wald. All dies stärkte das Gefühl der Zusammengehörigkeit und wirkte sich auch positiv auf die sportlichen Leistungen ab.

Am Sonntag, 17.5.1987 16:30 Uhr pfiff Schiedsrichter Föckler die Partie der LSC 1b gegen den SV Pfingstweide ab. Mit 5:1 wurde der Tabellendritte besiegt und man war am vorletzten Spieltag mit 4 Punkten Vorsprung Tabellenführer der B-Klasse, damit Meister und die LSC 1b stieg wieder in die A-Klasse auf. Im Vorjahr bereits Pokalsieger, 1987 Meister, ungeschlagen mit 119:30 Toren, oder mit Worzzel’s (Hans Fless) Worten zu sagen – „mir sin die bescht B-Klasse-Mannschaft Deutschlands.

Schmerzlich dagegen der Abstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksliga, die zahlreiche, auch langfristige Verletzungen, Einberufung von Spielern zur Bundeswehr, aber auch mangelnde Einstellung von einigen Spielern nicht verkraften konnte.

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Ergebnisse

1. Männer

Ludwigshafener SC

2

SV 1930 Rot-Weiss Seebach

1

2. Männer

Ludwigshafener SC II

2

SG Maudach II

0

A1 Jugend

VfR Wormatia Worms

0

Ludwigshafener SC

3

B1 Jugend

VfR Frankenthal

1

Ludwigshafener SC

4

B2 Jugend

Ludwigshafener SC II

3

1. FC 23 Hambach

0

B3 Jugend

Ludwigshafener SC III

6

VfR Frankenthal III

0

C1 Jugend

Ludwigshafener SC

2

1. FC Kaiserslautern II

0

C2 Jugend

Ludwigshafener SC II

1

FSV Offenbach II

3

C3 Jugend

SC Alemannia Maudach

5

Ludwigshafener SC III

1

D1 Jugend

FG 08 Mutterstadt

0

Ludwigshafener SC

0

D2 Jugend

Ludwigshafener SC II

4

ASV 1900/19 Mörsch

0

D3 Jugend

Ludwigshafener SC III

0

FG 1966 Nord Ludwigshafen II D7

0

E1 Jugend

Ludwigshafener SC

5

SC Alemannia Maudach

4

E2 Jugend

Ludwigshafen SC II

10

Croatia Ludwigshafen

1

E3 Jugend

TuS 1891 Flomersheim

4

Ludwigshafen SC III

2

E4 Jugend

ASV 05 Edigheim

1

Ludwigshafen SC IV

5

E5 Jugend

VT 1898 Frankenthal

5

Ludwigshafen SC V

3

F1 Jugend

SG TV 1895 Edigheim - BSC 1914 Oppau

LSC Ludwigshafen

F2 Jugend

LSC Ludwigshafen II

SV Südwest Ludwigshafen

F3 Jugend

Polizei SV GW Lu-hafen

LSC Ludwigshafen III

G1 Jugend

Croatia Ludwigshafen

LSC 1925 Ludwigshafen

G2 Jugend

ASV Fußgönheim

LSC 1925 Ludwigshafen II

Kommende Spiele

05.12.2020

09:00

LSC E5

ASV 1946 B.

11:00

LSC B3

TuS 1897 S.

14:30

LSC B2

FSV Offenb.

06.12.2020

11:00

LSC B1

JFV Ganerb.

15:00

SV Südwest.

LSC 2

15:30

SC Bobenhe.

LSC 1

26.02.2021

17:00

1. FFC Lud.

LSC E4

27.02.2021

09:30

LSC E1

SG FV Frei.

11:30

LSC C3

1. FC Rhei.

13:00

TuS Oggers.

LSC D2

13:45

LSC E2

SV Schauer.

13:45

SV Ruchhei.

LSC E3

14:30

TV 1817 Ma.

LSC C1

28.02.2021

13:00

LSC A1

TSV Schott.

06.03.2021

09:00

LSC D3

Polizei SV.

12:30

LSC C2

VfR 1905 F.

20.03.2021

12:00

LSC D1

FC Speyer .

Termin offen

Termin offen

FC Arminia.

LSC F1

Termin offen

LSC F1

SC Alemann.

Termin offen

LSC F1

FSV Oggers.

Termin offen

LSC F2

SC Alemann.

Termin offen

SG Blau-We.

LSC F2

Termin offen

LSC F2

Croatia Lu.

Termin offen

SV Schauer.

LSC F2

Termin offen

SC Alemann.

LSC F3

Termin offen

LSC F3

SC Alemann.

Termin offen

FSV Oggers.

LSC F3

Termin offen

LSC F3

SG TV 1895.

Termin offen

LSC G1

ASV Maxdor.

Termin offen

FSV Oggers.

LSC G1

Termin offen

LSC G1

FC Arminia.

Termin offen

LSC G2

SG Blau-We.

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